2 Replies Latest reply on Feb 9, 2016 2:02 AM by uweffikus

    Verbesserungsvorschlag für InDesign

    uweffikus

      Hallo,

       

      da mich seit Jahren immer wieder einiges ärgert, hier mein Verbesserungsvorschlag. Ich wette er fällt bei Produktionern nicht auf taube Ohren.

      Mich erreichen als Produktioner leider täglich Anzeigen, bei denen das PDF eigentlich in Ordnung wäre,

      wenn nicht die Schneidmarken im Dokumentenbeschnitt stehen würden. Man versucht dies auch leider seit Jahren fachfremden Designern beizubringen,

      aber irgendwie mangelt es da einigen wohl an Intelligenz in dieser Richtung (nicht generell – da ich keinen beleidigen möchte). Aber warum stellt Adobe immer wieder diese Falle, und stellt nicht automatisch den Abstand der Schneidwerken auf mindestens den Wert, den die Beschnittzugabe hat. Man kann das ja eine nachträgliche Änderung noch zulassen, aber mit der generellen Voreinstellung von etwas über 2 mm stehen die Schneidwerken bei einem Beschnitt von 3 mm immer im Beschnitt, was den Teil über 2 mm für Beschnittzwecke unbrauchbar macht. Es gehen bei uns fast jede Woche 5 bis 6 Anzeigen wieder zurück zu den Anzeigengestaltern. Der Zeitverlust ist manchmal so groß. wenn die Anzeige über Vermittler läuft, dass uns keine Wahl bleibt, um das händisch im PDF zu reparieren. Das ist unbezahlte Zeit, die nicht sein müsste, wenn das Programm mitdenken würde. Ich denke, das lässt sich wohl sehr einfach programmieren. Und ich glaube, dass einige hier im Forum das auch begrüßen würden.

       

      Eine Schöne Woche noch

      mfg

      Uwe Feldmann-Fikus

        • 1. Re: Verbesserungsvorschlag für InDesign
          Willi Adelberger Most Valuable Participant
          1. Ich würde empfehlen, auf die Schnittmasken gänzlich zu verzichten, die braucht wirklich iemand.
          2. Wenn Du Anzeigen verlangst, würde ich Dir folgende Joboption ans Herz legen, wenn die Anzeigen wieder in InDesign eingebaut werden: PDF/X-4 mit Livetransparenz (kein X-3, kein X-1a) mit RGB Bildern, Anschnitt, exportiert, nicht gedruckt. Das ist die einzige Möglichkeit, verlustfrei für alle Produktionsbedingungen die Datei in InDesign weiter zu verarbeiten.
          • 2. Re: Verbesserungsvorschlag für InDesign
            uweffikus Level 1

            Hallo Willi,

             

            das wäre zwar prinzipiell in Ordnung,

            aber da die Anzeigen in verschiedenen Publikationen mit der Hand platziert werden müssen,

            ist die optische Kontrolle anhand von Schnittmarken schneller und leichter nachvollziehbar.

            Es wäre ja wirklich kein Programmier-Problem, die Voreinstellung auf die Beschnittgröße einzustellen.

            Diese Fehler passieren ja auch nur, wenn Leute die Anzeigen-PDFs schreiben und nicht wirklich Ahnung haben, was der Beschnitt bei randabfallenden Anzeigen eigentlich soll.

            Da InDesign seit Jahren versucht, dass immer mehr Laien diese Programme bedienen, sollte man auch so konsequent sein, und solche "Anfängerfehler" im Programm abzufangen.

             

            Das ist mein Ersuchen. Man könnte Softwareentwickler schon dazu bringen, jedem das Leben einfacher zu machen. Das sollte Anwender-Software ja ursprünglich.

            Als Schriftsetzer hat sich ja schon vieles vereinfacht, aber mittlerweile ist "leider" vieles so einfach geworden, das jeder damit umgeht. Was ja auch seitens Adobe gewollt ist.

             

            Trotzdem weiter eine schöne Faschingswoche